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University of Louisville Trusts in the Future of Epidural Stimulation

Die Rückenmarkverletzung hat dramatische und lebensverändernde Auswirkungen weltweit bei bis zu 500.000 Patienten jährlich. Während der Verlust von willentlichen Bewegungen bzw. Lähmungen die Hauptsymptome dieser Verletzung sind, leiden Rückenmarkverletzte in der Tat an mehreren anderen Erkrankungen wie z. B. chronisch niedrigem Blutdruck, sexueller Dysfunktion, dem Verlust von Darm- und Blasenkontrolle.

Das Nichtvorhandensein einer Heilung von Rückenmarkverletzungen treibt Forscher und medizinische Institute weltweit auf die Suche nach einer solchen. Ihre Bemühungen haben allein in den letzten Jahren mehrere fruchtbare und vielversprechende Ergebnisse erzielt, wodurch Patienten mit Rückenmarksverletzungen neue Hoffnung schöpfen können.

Zu den bahnbrechenden Ergebnissen mehrerer Forschungen gehört eine, die von Dr. Glenn Hirsch, Professor für Kardiologie an der University of Louisville (UofL), in Zusammenarbeit mit Dr. Susan Harkema und anderen Forschern am Kentucky Spinal Cord Injury Research Center (KSCIRC) durchgeführt wurde.

Hierbei handelt es sich um die Implantation eines Epiduralstimulators bei vier Patienten mit Rückenmarkverletzungen im Bereich der Halswirbelsäule. Diese Patienten leiden an chronisch niedrigem Blutdruck, einem Zustand, der mehrere Komplikationen verursacht und sie daran hindert, tägliche Aktivitäten durchzuführen.

Nach der Implantation des Epidural Stimulationsgerätes zeigten die Forschungsergebnisse wurde jedoch ein erstaunliches Phänomen beobachtet. Nach dem Einschalten des Geräts erhöhte sich der Blutdruck dieser vier Patienten mit Rückenmarkverletzungen auf einen normalen Bereich und nach Beendigung der Stimulation senkte er sich wieder.

Stefanie Putnam, eine der vier Studienteilnehmer, berichtete über ihre Erfahrung und ihre Begeisterung hinsichtlich der Wirkung der Epidural-Stimulation. „Ich spürte sofort einen Effekt bei der Epidural-Stimulation. Das Gefühl als wäre ich mit dem Boden verklebt wechselte in eins der Leichtigkeit – als ob die Schwerkraft mich nicht niederdrückte. Ich fühlte mich lebendig.“

Diese Ergebnisse von UofL und KSCIRC stärkt eine frühere Forschungsstudie des KSCIRC, in der Verbesserungen in Bezug auf willentliche Bewegung, Stehen und Steigen sowie Darm-, Blasen- und sexuelle Funktion festgestellt wurden. Im Hinblick auf das bahnbrechende Potenzial der epiduralen Stimulation wird die Universität von Louisville diese Behandlungsmethode und ihr Potenzial, Rückenmarkverletzungen-Patienten wieder auf die Beine zu bringen, weiter untersuchen.

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